Vogel-Steckbriefe

Passeriformes (Sperlingsvögel)

Non-Passeriformes (Nicht-Sperlingsvögel)

 

Kohlmeise (Parus major) Stellvertretend für die weltweit mehr als 4.000 Arten der Passeriformes. Auf dem Foto ein junges (?) Weibchen [September]
Kohlmeise (Parus major) Stellvertretend für die weltweit mehr als 4.000 Arten der Passeriformes. Auf dem Foto ein junges (?) Weibchen [September]

Die auf unserem Planeten Erde gegenwärtig existierenden ca. 9.000 Vogelarten werden, abhängig von Autor(en) und Publikationsjahr, auf ungefähr 33 größere taxonomische Gruppen, die Ordnungen, aufgeteilt (Namensendungen für die Ordnungen in der wissenschaftlichen Nomenklatur:  ".....formes"). Das Spektrum der Ordnungen reicht von den noch sehr archaisch wirkenden Straußenvögeln bis zu den "moderneren" Sperlingsvögeln, den Passeriformes. Diese stellen mit mehr als 30 Familien (Namensendungen in der  wiss. Nomenklatur "......idae") und insgesamt mehr als 4.000 Species die artenreichste Ordnung des Vogelreichs dar.  Hier einige der in meiner Webseite vorkommenden Familien der Sperlingsvögel:  Würger,  Krähenverwandte,  Meisen (siehe erstes Foto), Schwalben,  Laubsänger, Rohrsänger, Grasmücken, Drosseln, Schnäpperverwandte, Braunellen, Stelzenverwandte, Sperlinge, Finken und Ammern. Den Passeriformes werden von einigen Autoren die mehr als 4.000 Vertreter aller übrigen Vogelordnungen als Non-Passeriformes (Nicht-Sperlingsvögel) gegenübergestellt, wobei sowohl morphologische als auch verhaltensbiologische Merkmale eine Rolle spielen. Auf dem zweiten Foto ein wohl bei allen bekannter Vertreter dieser Gruppe, der Weißstorch.   

 

Weißstorch (Ciconia ciconia) Stellvertretend für die weltweit mehr als 4.000 Arten der Non-Passeriformes. Im Bild ein erwachsener Vogel (Männchen ?) [März]
Weißstorch (Ciconia ciconia) Stellvertretend für die weltweit mehr als 4.000 Arten der Non-Passeriformes. Im Bild ein erwachsener Vogel (Männchen ?) [März]

Zu den Non-Passeriformes, den Nicht-Sperlingsvögeln, gehören folgende Familien:  Entenverwandte (mit Enten, Gänsen u.a.), Glatt- und Rauhfußhühner, Lappentaucher, Kormorane, Reiher, Störche, Ibisse, Kraniche, Falken, Habichtverwandte, Rallen, Schnepfenverwandte, Möwen, Tauben, Spechte, Eulen, u.a.  Die Aufteilung der Vogelwelt in 2 Großreiche ist trotz der voranstehend angesprochenen Unterschiede der Arten in morphologischer und verhaltensbiologischer Hinsicht ein etwas theoretisches Konstrukt und bedeutet nicht, dass alle Non-Passeriformes auf eine gemeinsame Urform zurückgehen. Ergänzend sei hier angemerkt, dass bei den Non-Passeriformes ungefähr die Hälfte aller Arten eine mehr oder weniger stark auf  Wasser (Meer und/oder Binnengewässer) bezogene Lebensweise (Nahrungserwerb, Brut und Jungenaufzucht) hat und dass dieser Anteil bei den Passeriformes, den Sperlingsvögeln, nur etwa 10 % beträgt.    

 

 

Literaturquellen:  (1) Ornithologie (E. Bezzel & R. Prinzinger) Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1990;

(2) Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas (H.-G. Bauer et al., Hrsg.) AULA-Verlag, Wiebelsheim 2012

 

Artbeschreibungen geordnet nach taxonomischen Kriterien

Non-Passeriformes (Nicht-Sperlingsvögel)

Passeriformes  (Sperlingsvögel)


Artbeschreibungen in alphabetischer Anordnung

 

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