Vogel-Steckbriefe

Passeriformes (Sperlingsvögel)

Non-Passeriformes (Nicht-Sperlingsvögel)

 

Stellvertretend für die weltweit mehr als 4.000 Arten der Passeriformes hier der Haussperling (Passer domesticus).  Im Bild  ein Männchen im Schlichtkleid [Oktober]
Stellvertretend für die weltweit mehr als 4.000 Arten der Passeriformes hier der Haussperling (Passer domesticus). Im Bild ein Männchen im Schlichtkleid [Oktober]

Die auf unserem Planeten Erde gegenwärtig existierenden ca. 9.000 Vogelarten werden, abhängig von Autor(en) und Publikationsjahr, auf ungefähr 33 größere taxonomische Gruppen, die Ordnungen, aufgeteilt (Namensendungen für die Ordnungen in der wissenschaftlichen Nomenklatur:  ".....formes"). Das Spektrum der Ordnungen reicht von den noch sehr archaisch wirkenden Straußenvögeln bis zu den "moderneren" Sperlingsvögeln, den Passeriformes. Diese stellen mit mehr als 30 Familien (Namensendungen in der  wiss. Nomenklatur "......idae") und insgesamt mehr als 4.000 Species die artenreichste Ordnung des Vogelreichs dar.  Hier einige der in meiner Webseite vorkommenden Familien der Sperlingsvögel:  Würger,  Krähenverwandte,  Meisen, Schwalben,  Laubsänger, Rohrsänger, Grasmücken, Drosseln, Schnäpperverwandte, Braunellen, Stelzen, Sperlinge, Finken und Ammern. Auf dem ersten Foto der Haussperling (Passer domesticus), der Namensgeber für die große Ordnung der Passeriformes. Letzterer werden von einigen Autoren die mehr als 4.000 Vertreter aller übrigen Vogelordnungen als Non-Passeriformes (Nicht-Sperlingsvögel) gegenübergestellt, wobei sowohl morphologische als auch verhaltensbiologische Merkmale eine Rolle spielen. Auf dem zweiten Foto, stellvertretend für alle Non-Passeriformes, die Nilgans (Alopochen aegyptiaca), eine sich in West- und Mitteleuropa seit den 1960er Jahren rasch ausbreitende "Neubürgerin".    

 

Stellvertretend für die weltweit mehr als 4.000 Arten der Non-Passeriformes die Nilgans (Alopochen aegyptiaca), eine ursprünglich aus Afrika stammende "Neubürgerin"  West- und Mitteleuropas [Moselufer in Cochem, Januar]
Stellvertretend für die weltweit mehr als 4.000 Arten der Non-Passeriformes die Nilgans (Alopochen aegyptiaca), eine ursprünglich aus Afrika stammende "Neubürgerin" West- und Mitteleuropas [Moselufer in Cochem, Januar]

Zu den Non-Passeriformes, den Nicht-Sperlingsvögeln, gehören folgende Familien:  Entenverwandte (mit Enten, Gänsen u.a.), Glatt- und Rauhfußhühner, Lappentaucher, Kormorane, Reiher, Störche, Ibisse, Kraniche, Falken, Habichtverwandte, Rallen, Schnepfenverwandte, Möwen, Tauben, Spechte, Eulen, u.a.  Die Aufteilung der Vogelwelt in 2 Großreiche ist trotz der voranstehend angesprochenen Unterschiede der Arten in morphologischer und verhaltensbiologischer Hinsicht ein etwas theoretisches Konstrukt und bedeutet nicht, dass alle Non-Passeriformes auf eine gemeinsame Urform zurückgehen. Ergänzend sei hier angemerkt, dass bei den Non-Passeriformes ungefähr die Hälfte aller Arten eine mehr oder weniger stark auf  Wasser (Meer und/oder Binnengewässer) bezogene Lebensweise (Nahrungserwerb, Brut und Jungenaufzucht) hat und dass dieser Anteil bei den Passeriformes, den Sperlingsvögeln, nur etwa 10 % beträgt.    

 

Literaturquellen:  (1) Ornithologie (E. Bezzel & R. Prinzinger) Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1990;

(2) Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas (H.-G. Bauer et al., Hrsg.) AULA-Verlag, Wiebelsheim 2012

 

Artbeschreibungen geordnet nach taxonomischen Kriterien

Non-Passeriformes (Nicht-Sperlingsvögel)

Passeriformes  (Sperlingsvögel)


Artbeschreibungen in alphabetischer Anordnung

 

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