Stockenten-Hybride

Zuchtformen der Hausente und andere Entenarten werden häufig in Vogelparks oder privaten Vogelgehegen gehalten, aus denen immer wieder flugfähige Individuen entweichen, die sich auf Gewässern in der Umgebung, z.B. Teichen oder Seen in städtischen Parkanlagen, den dort lebenden Stockenten-Populationen anschließen. Hier kommt es wegen der hohen Vogeldichte häufig zu Paarung von Wildtyp-Stockenten mit nicht mehr dem Wildtyp entsprechenden Vögeln oder auch mit anderen Entenarten, so dass man auf der Mehrzahl der städtischen Gewässer Entenpopulationen antrifft (die sogenannten "Stadtenten"), deren Farben bzw. Farbmuster von einheitlich weiß oder einheitlich dunkelfarben bis ausgesprochen bunt variieren. Wahrscheinlich entsprechen mehr als ein Drittel der städtischen Stockenten genetisch schon nicht mehr dem Wildtyp. Von einigen Biologen wird sogar die Meinung vertreten, dass es gar keine reinrassigen Stockenten mehr gibt. Eine kleine Auswahl von Stockenten-Hybriden bzw. von Mischpaaren mit Wildtyp und Hybridente (allesamt fotografiert auf dem Weiher des Stadtparks von Rheinbach, NRW) ist in der folgenden Bildergalerie zu sehen (Wildtyp-Erpel & Wildtyp-Weibchen auf den letzten beiden Fotos)..

 

Quellen der Informationen zu den Arten

(1) Pareys Vogelbuch (H. Heinzel et al.) Blackwell Wissenschafts-Verlag, Berlin 1996;  (2) Der Kosmos Vogelführer (L. Svensson et al.) Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., Stuttgart 2011;  (3) Die Vögel zwischen Sieg, Ahr und Erft (G. Rheinwald & S. Kneitz) Ginster-Verlag, St. Katharinen 2002

 

 

Bildergalerie

 

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